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23. Mai 2016

Lieblingsplatz in München: Großhesseloher Brücke und das Isarfräulein


Sobald in München die Temperaturen über 20 Grad steigen, füllen sich der Englische Garten, die Isar und besonders der Flaucher mit Unmengen an Menschen. Da ich in Isarnähe wohne, fühlt es sich für mich manchmal an, als würde ich einem Freibad leben. Am Wochenende finde ich es daher sehr erholsam, mich aufs Fahrrad zu schwingen und an der Isar ein Stück in Richtung Süden zu fahren.


Hat man die Rauchschwaden vom Grillen am Flaucher erst mal hinter sich gelassen, wird die Anzahl der Menschen die einem vors Fahrrad laufen mit jedem Meter weniger. Nach wenigen Minuten sieht man die Großhesseloher Brücke weit über der breiten, flachen Isar schweben. Ist man beim  Betonungetüm angekommen, muss man für die tolle Aussicht nur noch den Berg erklimmen.


Hat man es nach oben geschafft, kann man von der Großhesseloher Brücke aus den Blick auf die Isar genießen. Hier kann man kleine Schlauchboote beobachten, die sich in Richtung Innenstadt schlängeln und sieht in der Ferne den Olympiaturm und die Frauenkirche.


Nur wenige Meter von der Grosshesseloher Brücke findet man seit letztem Jahr den bezaubernden Kiosk Isarfräulein. Hier kann man es sich auf einem bunten Sammelsurium an Klappstühlen, Bierbänken und Hockern gemütlich machen. Auf der Speisekarte gibt es kleine, aber feine Auswahl an hausgemachten Kuchen und herzhaften Kleinigkeiten. Der hausgemachte Obatzda ist absolut köstlich.


Mit einem Spezi in der Hand lässt es sich wirklich gut aushalten. Man hat hier nicht nur Ruhe vor dem Trubel an der Isar, das sich bietende Bild aus kleinen Kindern, Hunden und den Großeltern der Betreiber ist zugleich chaotisch, friedlich und gemütlich.


Sobald der Bauch voll und die Speziflasche leer ist kann man sich wieder aufs Fahrrad schwingen und von Solln einen tollen Fahrradweg entlang bis zum Maria Einsiedl Bad fahren. Der Weg geht stetig bergab, so dass man kilometerlang nicht in die Pedale treten muss, bis man wieder im Innenstadttrubel angekommen ist.

15. Mai 2016

Saftiger Zitronen-Blaubeer-Kuchen mit Zuckerguss (vegan)


Aus irgendeinem unerfindlichen Grund fühl ich mich in Cafés und Backbüchern immer zu den Kuchen in Kastenform hingezogen. Für mich hat die vierecke Form bei einem Stück Kuchen irgendwie etwas Gemütliches. Dieser feine Kuchen überzeugt neben seiner Form auch noch mit einem frischem Geschmack und jede Menge Saftigkeit. Die Idee für das Rezept habe ich mal wieder von Isa Chandra Moskovitz, deren Version ich ein wenig abgewandelt habe.
Ich habe eine sehr schmale Kastenform (34 cm x 12 cm). Falls ihr eine breitere Form (z.B. 28 cm x 15 cm) benutzt, nehmt die angegebene Menge mal 1,5.


 

Zutaten:

  • 125 ml pflanzliche Milch nach Wahl
  • 4 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • fein geriebene Schale einer Zitrone
  • 75 ml neutrales ÖL
  • 3 EL ungesüßtes Apfelmus
  • 0,5 TL gemahlene Vanille
  • 170g weißer Zucker
  • 250g Mehl (ich nehme für Kuchen am Liebsten Dinkelmehl Typ 630)
  • 2,5 TL Backpulver
  • 0,5 TL Salz
  • 200g Blaubeeren (frisch oder gefroren)

Zuckerguss:

  • 100g Puderzucker
  • 2 - 3 EL frisch gepresster Zitronensaft 


1. Eine Kastenform fetten und mehlen und zur Seite stellen. Den Ofen auf 175°C Umluft vorheitzen.

2. Zitronensaft und Schale in einer großen Schüssel unter die Milch rühren und anschließend mit einem Schneebesen Öl und Apfelmus untermischen. Zucker und Vanille ebenfalls unterrühren.

3. Mehl, Salz und Backpulver in einer zweiten Schüssel gründlich mischen und mit einem Teigspachtel unter die Milchmischung heben.

4. Zuletzt die Blaubeeren unterheben. Falls ihr gefrorene Blaubeeren benutzt, mischt sie vor dem Unterheben unaufgetaut mit 2 EL Mehl. Das sorgt dafür dass sie während dem Backen den Teig nicht durchmatschen und zum Boden der Form sinken.

5. Den Teig in der Kastenform verteilen und glatt streichen. Im vorgeheitzem Backofen für 45 bis 55 Minuten backen. Der Kuchen sollte oben ein wenig Farbe bekommen haben. Den Blaubeerkuchen aus dem Ofen holen und komplett abkühlen lassen.

6. Den Puderzucker mit so viel Zitronensaft mischen, bis der Zuckerguss eine dicke Konsistenz hat, die langsam vom Löffel fließt. Den Kuchen auf ein Tablett stürzen und mit dem Zuckerguss bedrizzeln.

7. Guten Appetit!


25. April 2016

Salat mit gerösteter Süßkartoffel, Kichererbsen und Tahinisoße (vegan)


Irgendetwas an diesem Salat macht ihn absolut unwiederstehlich. Die Kombination aus süßlich würziger Süßkartoffel und knackig frischen Salatblättern ist supergut und Tahinisoße macht eh alles besser. Dieses Grundrezept bietet unzählige Abwandlungsmöglichkeiten, man kann Kürbis oder Gelberüben statt den Süßkartoffeln verwenden, Kichererbsen durch unterschiedliche Linsen und Bohnen ersetzen und den Salat mit allen möglichen Gemüsesorten spannender machen.



Zutaten (2 große Portionen):

  •  2 Süßkartoffeln, in Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein geschnitten
  • je 1 TL Zatar und gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 Dose Kichererbsen (400g), abgetropft und gespült
  • 2 große Handvoll Salat nach Wahl
  • 1/2 Gurken, in Würfel geschnitten
  • 3 EL Apfelessig
  • geröstete Kerne und Nüsse nach Wahl

Tahinisoße:

  • 3 EL helles, cremiges Tahini
  • 1 Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe, durchgepresst
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer 



1. Die Süßkartoffeln unter fließendem Wasser abspülen um einen Teil der Stärke zu entfernen. Dadurch werden sie knuspriger. Die Würfel mit Knoblauch, Salz, Pfeffer, den Gewürzen und etwas Olivenöl mischen und für 20 Minuten bei 180°C Umluft backen.

2. Die abgespülten Kichererbsen gut abtropfen lassen und unter die Süßkartoffeln mischen. Das ganze für weitere 10 bis 20 Minuten backen, bis alles knusprig geworden ist.

3. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Tahinisoße mit der Hilfe eines Schneebesens nach und nach mit etwa 5 EL lauwarmen Wasser verrühren. Die Tahinipaste kann dabei zunächst etwas klumpig werden, wird aber mit der Zeit immer cremiger.

4. Salat und Gurken auf den Tellern verteilen und mit Apfelessig und etwas Olivenöl beträufeln und mit etwas Salz würzen.

5. Die fertigen Süßkartoffeln sofort auf dem Salat verteilen, großzügig mit der Tahinisoße beträufeln und mit ein paar Kernen bestreuen. Sofort servieren.

6. Guten Appetit!

30. März 2016

Geröstete Paprika-Tomaten-Suppe mit Basilikum-Walnuss-Pesto (vegan)




Ok, saisonal ist diese Suppe gerade wirklich nicht. Aber sie schmeckt so schön nach Sommer, dass dieser gleich viel näher rückt. Am Wochenende soll es um die 25 Grad haben, vielleicht liegt das an der Suppe... Sobald sie Saison haben, könnt ihr die Dosentomaten auch durch frische ersetzen, die mit den Paprika im Ofen gebacken werden.


 

 

Zutaten:

  • 3 gelbe oder rote Paprikaschoten
  • 1 Knoblauchknolle
  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • Salz, Pfeffer, getrockneter Thymian
  • 6 - 8 getrocknete Tomaten, grob gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Tomaten (400g)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Balsamicoessig

 

Pesto:

  • 2 große handvoll Basilikum 
  • 1 handvoll Walnüsse
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • frisch gepresster Zitronensaft
 

Toppings:

  • gehackte Walnüsse
  • Balsamicocreme 
  • frischer Basilikum





1. Die Paprikaschoten halbieren, entkernen und mit der Haut nach oben in eine ofenfeste Form setzen. Den Knoblauch quer halbieren zu den Paprika geben.

2. Alles mit etwas Olivenöl bestreichen und bei 200°C Umluft für etwa 20-30 Minuten backen, bis die Paprika schwarz wird und die Haut sich löst. Den Knoblauch eventuell etwas frührer aus dem Ofen holen, sodass er nicht verbrennt. Alles kurz abkühlen lassen.

3. Währenddessen Zwiebeln und Lauch in einem mittelgroßen Topf in etwas Olivenöl weich anschwitzen und mit Salz, Pfeffer und etwas Thymian würzen.

4. Tomatenmark und getrocknete Tomaten kurz mitbraten und mit Dosentomaten und Gemüsebrühe ablöschen. Köcheln lassen bis die Paprika fertig sind.

5. Die Haut der Paprika grob ablösen und diese anschließend unter die Suppe mischen. Von den Knoblauchzehen so viele auslösen und untermischen, wie es nach eurem Geschmack ist. Die restlichen Zehen schmecken köstlich auf Brot gestrichen oder unter das Pesto gemischt.

6. Die Suppe mit dem Pürierstab möglichst cremig pürieren und mit einem Schuss Balsamicoessig abschmecken. 

7.  Für das Pesto Basilikum, Walnüsse und Knoblauch im Mixer oder Blitzhacker möglichst fein hacken. So viel Olivenöl untermischen, bis eine cremige Masse entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Zitronensaft abschmecken.

8. Die Suppe in Schüsseln anrichten und mit dem Pesto, etwas Balsamicocreme, gehackten Walnüssen und etwas frischem Basilikum dekorieren.

9. Guten Appetit!


22. März 2016

Geröstete Mandeln mit Zimt und Ahornsirup



Ich glaube das ist das einfachste Rezept, dass ich jemals bloggen werde. Aber diese Mandeln sind so lecker und schnell gemacht und sie machen furchtbar süchtig. Wenn ich sie das nächste Mal mache, werde ich ein bisschen mit verschiedenen Gewürzen herumprobieren.


 

 

Zutaten:

  • 500g ungeschälte Mandeln
  • 5 EL Ahornsirup
  • 3 EL Vollrohr-/ oder Muscovadozucker
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Vanille

1. Alle Zutaten in einer Auflaufform mischen und bei 175°C ca 20 bis 25 Minuten backen, dabei etwa alle 5 Minuten umrühren.

2. Fertig! Guten Appetit!

14. März 2016

Rote-Bete-Linsen-Salat mit Ziegenfrischkäse und karamellisierten Walnüssen


Mit Roter Bete ist es bei mir immer so ne Sache. Eigentlich lacht sie mich im Gemüseregal oder auf der Speisekarte im Restaurant gar nicht an. Komm ich dann doch mal dazu sie zu essen, finde ich sie (richtig zubereitet) ziemlich lecker, erdig und würzig. Rote Bete enthalten dabei auch noch jede Menge wertvolle Inhaltsstoffe, wie Eisen, Folsäure, Vitamin B und Kalium. Dieser Salat ist inspiriert von einem köstlichen Pastagericht meiner Freundin und Arbeitskollegin Anna, das mich absolut von den Socken gehauen hat.


Zutaten (4 Portionen): 

Salat:

  • 200g grüne Linsen,  Berglinsen oder Belugalinsen
  • 500g Rote Bete,(frisch gekocht und geschält oder vakuumiert), in Würfel geschnitten
  • 3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 1 große handvoll Walnüsse, grob zerhackt
  • 2 EL Honig
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • Dill oder Kresse zum Anrichten
  • Balsamicocreme (optional)

Dressing:

  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 1 EL Honig
  • 3 EL Apfelessig
  • 4 EL natives Olivenöl
 



1. Die Linsen in Wasser nach Packungsanweisung kochen. Währendessen hat man genügend Zeit für die anderen Zutaten.

2. Die Zutaten für das Dressing miteinander glatt rühren und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

3. Die Walnüsse in einer trocken Pfanne rösten, bis sie etwas Farbe bekommen haben. Den Herd ausschalten und den Honig über die Nüsse träufeln. Die Pfanne schwenken bis er sich verteilt hat und die Nüsse gleichmäßg bedeckt.

4. Die fertig gekochten Linsen abtropfen lassen, das Dressing, die Rote Bete und die Frühlingszwiebeln untermischen. Wer möchte, kannn den Salat nun abkühlen lassen, ich finde ihn lauwarm aber besonder lecker.

4. Den Salat auf einem großen Teller anrichten und den Ziegenkäse in kleinen Häufchen darüber verteilen. Mit den Walnüssen und Dill oder etwas Kresse bestreuen. Wer möchte kann noch etwas Balsamicocreme über den Ziegenkäse träufeln, die passt nämlich perfekt dazu.

5. Guten Appetit!


2. März 2016

Nordindisches Curry mit Cashewkernen und getrockneten Aprikosen (vegan)


 Eigentlich ist heute Frühlingsanfang, aber hier in München kommt vom Himmel eine ziemlich unangenehme Mischung aus Schnee und Regen. Da mir bei dem Wetter absolut nichts Besseres einfällt, verbring ich meine Zeit am liebsten in der Küche und koche leckere, wärmende Gerichte wie dieses Curry, dass durch die getrockneten Aprikosen eine herrliche süße Note bekommt. Obwohl die Soße sehr cremig ist, kommt sie im Gegensatz zu vielen nordindischen Gerichten ohne Butter und Sahne aus.

 

Zutaten:

Currypaste:

  • 75g getrocknete Aprikosen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 rote Chillischote
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
 

 Alles andere:

  • 100g Cashewkerne  
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 EL Kokosöl
  • 5 - 6 Gelberüben, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 75g getrocknete Aprikosen, gehackt
  • 100g rote Linsen
  • Salz und Pfeffer
  • frischer Zitronensaft

Zum  Servieren:

  • Basmatireis
  • gehackter Koriander
  • gehackte Cashewkerne und Aprikosen

 


1.  Zunächst die Cashewkerne mit kochendem Wasser übergießen und einweichen lassen, während man den Rest zubereitet.

2. Alle Zutaten für die Currypaste miteinander in den Mixer oder Blitzhacker geben und zu eine Paste verarbeiten. Falls die Masse zum Mixen zu trocken ist, kann man etwas Wasser dazugeben.

3. Kokosöl in einem mittelgroßen Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig andünsten. Currypaste unterrühren und anschwitzen bis die Gewürze anfangen zu duften.

4. Gelberübenscheiben und Gemüsebrühe unterrühren und für etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

5. Währenddessen die Cashewkerne abtropfen lassen und mit 500 ml frischem Wasser  im Standmixer oder mit dem Pürierstab mixen, bis sie eine sahneähnliche Konsistenz haben. Das dauert je nach Mixer 2 bis 4 Minuten.

6. Die Cashewsahne und die Linsen unter das Curry rühren und für weitere 10 bis 15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gar sind und die Soße eingedickt ist. Mit Salz, Pfeffer und frischem Zitronensaft abschmecken.

7. Das Curry mit Basmatireis servieren und mit Koriander sowie gehackten Cashewkernen und Aprikosen bestreuen. Guten Appetit!

20. Februar 2016

Tagliatelle mit Austernpilze



Ich liebe Pilze und esse sie gerne in allen Varianten. Leider komme ich nicht so oft dazu sie zu essen und zu kochen, da mein Freund Pilze leider überhaupt nicht gerne magt. Bei einer Feier in der Vorweihnachtszeit kam er allerdings nicht drum herum Austernpilze zu essen und siehe da, sie schmecken ihn. Um die neue Kochmöglichkeit für ihn gleich auszutesten gab es zuerst vegane Gyoza und jetzt dieses einfache Pastagericht. Außer ein bisschen (vielleicht auch ein bisschen mehr) Butter und Parmesan brauchen die Austernpilze nicht viel.


Zutaten (3 Portionen):

  • 300g Austernpilze, kleingeschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Zweige frischer Rostmarin, fein gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • 4-5 EL Butter
  • 300g Tagliatelle
  • frisch geriebener Parmesan
  • frisch gehackte Petersilie

1.   Zunächst das Wasser für die Nudeln aufsetzen. Die Zubereitung der Pilze dauert etwas kürzer, als die Nudeln zu kochen.

2. Sobald die Nudeln im Wasser sind, eine große Pfanne erhitzen und die Pilze in etwas Olivenöl scharf anbraten . Nach etwa 2 Minuten Knoblauch und Rosmarin dazu geben und das ganze kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Während dem Braten tritt erst etwas Wasser aus den Pilzen aus, dann bekommen sie langsam Farbe. Sobald die Nudeln gar sind, die Butter und einen kräfigen Schuss des Kochwassers zu den Pilzen geben. Die Nudeln unter die Pilze mischen, falls es trocken wird kann man noch etwas Kochwasser hinzugeben.

4. Die Tagliatelle auf tiefen Tellern anrichten und mit viel frisch geriebenen Parmesan und Petersilie bestreuen.

5. Guten Appeitit!

16. Februar 2016

Kichererbsen-Spinat-Puffer mit Paprika-Tomaten-Soße (vegan)



In meiner Küche hat es sich ein neuer Favorit gemütlich gemacht. Kichererbsenmehl ist nicht nur glutenfrei, es hat auch einen hohen Proteinanteil und viele Nährstoffe. Außerdem schmeckt es wunderbar nussig und würzig, wie diese mediterranen Puffer beweisen. Mit den Zutaten kann man herumspielen, das einzige was unbedingt beachtet werden muss, ist den Teig wirklich mindestens eine Stunde stehen zu lassen, sonst fallen die Kleinen in der Pfanne auseinander. Unter einen Teil des Teiges habe ich etwas zerkrümelten Feta gemischt, was auch ziemlich lecker war. Dazu gab es bei uns einen großen Salat.



 

Zutaten:

Kichererbsenpuffer:

  • 1 Tasse Kichererbsenmehl
  • Salz, Pfeffer, gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Dose Kichererbsen, abgetropft
  • 2 große handvoll frischer Spinat, gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleiner Bund Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
  • Olivenöl zum Braten

 Tomatensoße:

  • 1 kleine Ziebel, fein gehackt
  •  2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Olivenöl
  • 1/2 Glas (ca. 100g) gegrillte Paprika in Öl
  • 1 Dose Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Prise Zucker
  • 1-2 EL Balsamicoessig
     


1. Als erstes das Kichererbsenmehl mit einer 3/4 Tasse kochendem Wasser glatt rühren und für mindestens 1 Stunde stehen lassen.

2. Die eingelegten Paprika für die Soße fein hacken oder im Mixer pürieren. Zwiebeln und Knoblauch in einem kleinen Topf in etwas Olivenöl glasig anschwitzen, Tomaten und Paprika dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Soße bei niedriger Hitze köcheln lassen, während man die Puffer zubereitet.

3. Unter die Mehlmischung zunächst das Backpulver rühren. Anschließend die abgetropften Kichererbsen unterrühren und das ganze kräftig mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel würzen. Die Kichererbsen dürfen beim Rühren leicht zerdrückt werden.

4. Anschließend den Spinat, die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch untermischen. Den Boden einer großen, schweren Pfanne mit Olivenöl bedecken und erhitzen. Den Teig esslöffelweise in das Öl geben und von beiden Seiten kräftig anbraten. Fertige Puffer auf etwas Küchenrolle abtropfen lassen.

5. Sobald alle Puffer fertig gebraten sind, die Tomatensoße mit Balsamicoessig und etwas Zucker abschmecken. Die Bratlinge schmecken am Besten, wenn sie frisch aus der Pfanne kommen.

6. Guten Appetit!

31. Januar 2016

Gyoza mit Räuchertofu und Austernpilzen (vegan)


Gyoza sind japanische Teigtaschen, die sich dadurch von den anderen asiatischen Exemplaren unterscheiden, dass sie in einer Pfanne gebraten und gleichzeitig gedämpft werden. Dadurch hat man am Boden knusprigen Teig und der obere Teil der Gyoza wird schön weich und zart. Ich habe mich einer veganen Füllung an die Zubereitung gewagt, mit einer Mischung aus Austernpilzen und Räuchertofu. Die kleinen Teigtaschen kann man aber mit allem Möglichen füllen. Zum Dippen gab es bei uns eine Mischung aus Sojasoße und Sesamöl, in die ich noch ein paar Sesamsamen und Schnittlauchröllchen gerührt habe.


Zutaten:

  • 2 Päckchen Gyoza-/Manduteig (Asialaden)
  • 300g Austernpilze, geputzt und gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt 
  • fein gehackter Ingwer (Menge nach Geschmack)
  • 1 kleine rote Chillischote, fein gehackt
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 1 EL Kokosöl
  • 175g Räuchertofu, zerkrümelt
  • 3 - 4 EL Sojasoße
  • 1 -2 EL Sesamöl 



1.  Gyozateig auftauen lassen.

2. Eine große Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen, Kokosöl  darin schmelzen und die Austernpilze, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Ingwer und Chili darin anbraten. Unter ständigem Rühren rösten, bis die Pilze zusammengefallen sind und etwas Farbe bekommen haben.

3. Räuchertofu unterrühren und für 2 - 3 Minuten mitbraten. Sojasoße und Sesamöl untermischen und die Pfanne vom Herd ziehen.

3. Je etwa einen Teelöffel in die Mitte eines Teigblattes füllen, die Ränder mit Wasser befeuchten und in der Mitte zusammen klappen. Die Ränder fest zusammendrücken und kleine Falten formen (das sieht nicht nur hübsch aus, die Soßen bleiben so später auch besser hängen).

4. Den beschichteten Boden einer Pfanne oder eines Topfes MIT Deckel mit Kokosöl einfetten und die Gyoza eng aneinander hineinsetzten.

5. Mit niedriger bis mittlerer Hitze die Gyoza für ca. 2 Minuten kurz anbraten lassen. Etwa 200 ml Wasser hinzugeben und den Deckel aufsetzen. Für ungefähr 10 Minuten dämpfen, bis der Teig gar ist. Eventuell muss zwischendurch nochmal etwas Wasser nachgeschüttet werden.

6. Guten Appetit!

15. Januar 2016

Pasta mit Grünkohl und getrockneten Tomaten (vegan)



Ich hab immer gedacht, dass man Grünkohl auf zwei Arten essen kann. Entweder zu Tode gekocht mit Fleisch oder supergesund und voll im Trend auf Instagram und co. Dieses Rezept hat mich schnell eines besseren gelehrt, denn zusammen mit den getrocknetem Tomaten wird der hippe "Kale" einfach nur zu einer wunderbar leckeren und herzhaften Soße zu Pasta. Und gesund ist er trotzdem noch! Die Rezeptidee habe ich aus Drea Duclos The Plantiful Table, das sich langsam aber sicher zu meinem neuen Kochbuchfavoriten entwickelt. 


 

 Zutaten  (für 4 ordentliche Portionen):

  • 500g Pasta nach Wahl 
  • 1 Glas (280g) getrockneteTomaten in Öl, abgetropft
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • 3 EL Olivenöl (oder das Tomatenöl)
  • 1 handvoll Walnüsse
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 handvoll Grünkohl, kleingehackt
 

1. Zuerst muss man das Nudelwasser aufgesetzt werden, das ganze Rezept dauert etwa so lange, wie die Nudeln zu kochen. Die Tomaten zusammen mit dem Knoblauch, den Walnüssen und zwei Löffeln Öl im Blitzhacker oder mit dem Pürierstab zerkleinern, bis sie eine grobe Paste ergeben.  Mit Salz und Pfeffer würzen.

2. Das restliche Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Grünkohl und einen Schuss Wasser dazugeben, und ihn für etwa 2 Minuten zusammenfallen lassen. 

3. Die Hitze abstellen und die  Tomatenpaste und einen kräftigen Schuss Nudelkochwasser unter den Kohl rühren, bis eine cremige Soße entsteht. 

4. Zuletzt die frisch abgetropften Nudeln in die Pfanne geben und alles gut vermischen. Wer möchte, kann die Nudeln mit frischem Basilikum und ein paar gehackten Walnusskernen servieren. 

5. Guten Appetit!

11. Januar 2016

Vegetarischer Guide für Amsterdam und Rotterdam


Um den Silvestertrubel ein wenig zu entgehen und zum Jahresbeginn ein bisschen frischen Wind zu genießen, sind mein Freund und ich für ein paar Tage nach Amsterdam gefahren. Es war unser zweiter Besuch in dieser wunderschönen Stadt und nach diesem Besuch mag ich sie fast noch ein bisschen mehr. Euch möchte ich hier ein paar Lokale vorstellen, die wir in Amsterdam und Rotterdam besucht haben. 

Amsterdam

 
 

 

Bazar

Ein Besuch im orientalischen Restaurant Bazar ist eine ganz besondere Erfahrung. Das Restaurant befindet sich nämlich in einer umgebauten Synagoge in der Albert-Cu-Strypaße. Somit ist es nicht nur das größte Restaurant in dem ich bisher war, sonder auch eine der eindrucksvollsten. Zu Essen gibt es hier eine große Auswahl an persischen und orientalischen Gerichten, wie etwa Falaffel, Hummus, verschiedene Salate.   

 

 

Beter en Leuk

Das kleine vegetarische Cafe  befindet sich östlich der Amstel. Es ist ganz nach meinem Geschmack bunt und gemütlich eingerichtet. Zu Essen gibt es dort diverse vegetarische und vegane Hauptgerichte und Kuchen, alles ist mit viel Liebe selbstgemacht.
  

 

Latei

Das Latei ist ein Café am Rande des Rotlichtviertels (De Wallen). Es geht über 2 Stockwerke, ist mit allerhand buntem Retrokram dekoriert und es gibt jede Menge zu entdecken. Der Karottenkuchen schmeckt köstlich und die Mitarbeiter sind genauso bunt wie der Laden und superfreundlich. Mein persönliches Highlight war natürlich die schwarze Katze, die es sich hier gemütlich macht.

 

 

Maoz

Maoz ist eine internationale Kette, die auch in Paris und New York zu finden ist. Hier gibt es (richtig gute) Falaffel, bei denen man das Sandwich mit verschiedenen Soßen, Salaten und Gemüsesorten selbst füllen kann. Die Läden sind eng und immer recht voll, trotzdem ist es das ideale Essen für hungrige Urlauber mit kleinem Budget.


De Bakkerswinkel 
De Bakkerswinkel ist ein Café mit mehreren Standorten in der Stadt. Wir waren in der Filiale am Westerpark, die in einem wunderschönen alten Haus zu finden ist. Zu Essen gibt es hier eine tolle Auswahl an Kuchen und herzhaften Snacks wie belegten Broten, Salaten und Scones. 

 

Albert Heijn & Marqt

Immer wenn ich in eine andere Stadt fahre, finde ich es sehr spannend zu sehen, was die lokalen Supermärkte im Angebot haben. In der ganzen Stadt verteilt findet man Filialen von Albert Heijn. Das Angebot ist rießig, besonders bei Fertiggerichten und vorgeschnittenen Produkten. Marqt ist eine Supermarktvariante, die fast nur Bioprodukte vertreibt und sehr schön eingerichtet ist. Probieren sollte man bei beiden unbedingt die Erdnussbuttervarianten und die Schokolade von Tony Chocolonely.

 


Rotterdam

Von Amsterdam kommt man innerhalb einer Stunde mit dem Zug nach Rotterdam. Wir haben einen Tagesflug zu der Hafenstadt gemacht und sie zu Fuß erforscht. 

 

Markthalle

Im Zentrum Rotterdams hat im Jahr 2014 die rießige Markthalle eröffnet. Bevor man sich mit den Ständen selbst beschäftigen kann, muss man erst ein mal das überdimensionale, bunte Kunstwerk an der Decke bewundern. Die Stände selbst bieten viele verschiedenen Leckereien aus der ganzen Welt an. Auch ein Restaurant von Jamie Oliver hat hier einen Platz gefunden. Für uns gab es frisch gefülltes und geröstes Börek, bei dem man sich die Zutaten nach Belieben zusammenstellen kann. 

 

 

De Groene Passage

Die "grüne Passage" ist ein Zusammenschluss aus verschiedenen Geschäften, die biologische und nachhaltig produzierte Produkte anbieten. Es gibt z. B. ein Fairtradeladen, einen großen Biosupermarkt und ein Möbelgeschäft. Im Restaurant "Spirit" kann man sich am Buffet bedienen und bezahlt dann nach Gewicht. Es gibt eine tolle Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten, Salaten und Suppe.